RSV x Hannover

Starke erste Halbzeit – Hannover setzt sich nach der Pause ab

Am Samstag, den 14. Februar, empfingen wir Hannover United in der Oberfrankenhalle. Am Ende mussten wir uns mit 54:85 geschlagen geben, doch vor allem in der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, welches Potenzial in unserer Mannschaft steckt.

Bereits im Vorfeld war klar, dass die Aufgabe nicht einfach wird: Krankheitsbedingt mussten wir auf Vahid Atefimonfared verzichten, der unter der Woche ausgefallen ist. Dennoch starteten wir hochkonzentriert in die Partie und zeigten von Beginn an, dass wir als Team funktionieren. Wir arbeiteten füreinander, halfen defensiv konsequent aus und suchten offensiv gemeinsam nach Lösungen. Das erste Viertel ging mit 15:21 an die Gäste, doch wir hielten stark dagegen und ließen uns nicht abschütteln.

Auch im zweiten Abschnitt spielten wir geschlossen und diszipliniert. Wir bewegten den Ball gut, fanden immer wieder ordentliche Abschlüsse und hielten defensiv dagegen. Mit 14:18 ging auch dieses Viertel an Hannover, zur Halbzeit lagen wir jedoch absolut respektabel im Spiel mit 29:39 zurück und konnten mit unserer Teamleistung zufrieden sein.

Nach dem Seitenwechsel machte sich dann der Kräfteverschleiß bemerkbar. Unsere Rotation war erneut eingeschränkt, und gegen die Tiefe und Qualität von Hannover wurde es zunehmend schwieriger, das Tempo mitzugehen. Im dritten Viertel (13:25) verloren wir etwas den Zugriff – vor allem in der Transition-Defense hatten wir mehr Probleme, und offensiv fehlte uns in einigen Situationen die Klarheit und Konsequenz im Abschluss.

Im Schlussabschnitt (12:21) versuchten wir weiterhin, die positiven Ansätze umzusetzen, doch die Kraft ließ spürbar nach. Hannover nutzte seine Möglichkeiten routiniert aus und brachte das Spiel souverän zu Ende.

Trotz der Niederlage dürfen wir auf die Phasen stolz sein, in denen wir sehr gut zusammengespielt haben. Die Zusammenarbeit auf dem Feld wird immer klarer, die Abläufe greifen besser – und genau darauf wollen wir im Kampf um den Klassenerhalt weiter aufbauen.

Ausblick:

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt uns nicht: Bereits morgen steht das nächste Auswärtsspiel an. Wir sind zu Gast bei den Doneck Dolphins Trier.

Das Hinspiel in der Oberfrankenhalle haben wir lange offen gestalten können und eine gute Leistung gezeigt. Am Ende ging die Partie jedoch an Trier – vor allem, weil Spielertrainer Dirk den Unterschied machte und in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernahm.

Wenn wir die Energie, die mannschaftliche Geschlossenheit und die Intensität aus der ersten Halbzeit gegen Hannover erneut aufs Feld bringen, kann auch in Trier ein interessantes Spiel entstehen. Entscheidend wird sein, defensiv konsequent zu arbeiten, in der Transition stabil zu bleiben und offensiv die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mit dieser Einstellung fahren wir nach Trier – und vielleicht gelingt uns die ein oder andere Überraschung.

Nach oben scrollen