Am Samstag, den 24. Januar, waren wir auswärts beim BBC Münsterland in Warendorf gefordert. Unter schwierigen Voraussetzungen mussten wir uns am Ende mit 49:78 geschlagen geben. Trotz des deutlichen Ergebnisses zeigte die Mannschaft über weite Strecken einen geschlossenen Auftritt und stellte sich der Herausforderung als Team.
Bereits vor dem Tip-off war klar, dass uns dieser Spieltag einiges abverlangen würde. Krankheitsbedingt mussten wir auf Headcoach Malik Abes verzichten, zudem stand Mary Silberman nicht zur Verfügung. Die personelle Situation schränkte unsere Rotationsmöglichkeiten deutlich ein – dennoch war die Stimmung innerhalb der Mannschaft gut. Alle waren bereit, Verantwortung zu übernehmen und füreinander einzustehen.
Der BBC Münsterland startete konzentriert in die Partie und nutzte seine körperlichen Vorteile früh aus. Das erste Viertel ging mit 21:6 an die Gastgeber, die vor allem in der Offensive ihre Chancen konsequent verwerteten. Im zweiten Abschnitt fanden wir besser ins Spiel, agierten strukturierter und hielten defensiv, trotz zweier technischer Defekte dagegen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal ausdrücklich für den herausragenden Support unseres Partners – rehateam Nordbayern – und hier speziell bei unserem Techniker Alex Guthmann bedanken, der die zwei Rollstühle wieder einsatzbereit gemacht hat. Mit einem 12:18 aus unserer Sicht konnten wir diesen Spielabschnitt ausgeglichener gestalten, sodass es zur Halbzeit 18:39 stand.
Nach dem Seitenwechsel zeigten wir eine ordentliche Reaktion. Trotz der weiterhin begrenzten Wechselmöglichkeiten hielten wir als Mannschaft zusammen, bewegten den Ball besser und suchten gemeinsam Lösungen. Das dritte Viertel ging mit 15:18 erneut an den BBC, doch wir blieben im Spiel und zeigten phasenweise ein gutes Teamspiel.
Auch im Schlussabschnitt gaben wir uns nicht auf. Alle eingesetzten Spieler investierten weiter viel Energie und spielten füreinander, auch wenn die Kräfte zunehmend nachließen. Das letzte Viertel endete mit 16:21, womit der BBC Münsterland den 78:49-Endstand sicher ins Ziel brachte.
Auch wenn das Ergebnis deutlich ausfiel, nehmen wir aus diesem Spiel wichtige Erkenntnisse mit. Die Mannschaft hat trotz der personellen Situation zusammengehalten, Verantwortung übernommen und über 40 Minuten versucht, als Team aufzutreten. Darauf lässt sich aufbauen.
Ausblick:
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht. Bereits am Sonntag, den 1. Februar, steht für uns das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Dann sind wir bei den Rhine River Rhinos Wiesbaden zu Gast. Uns ist bewusst, dass uns dort erneut eine sehr anspruchsvolle Aufgabe erwartet. Unser Fokus liegt darauf, geschlossen aufzutreten und Verantwortung zu übernehmen.
