Inklusionstag an der Adalbert Stiftler Grundschule in Erlangen

Am Mittwoch, den 12. März, machte sich ein Projektteam des RSV auf den Weg nach Erlangen zur Adalbert Stiftler Grundschule. Im Gepäck hatten sie jede Menge Sport- & Alltagsrollstühle, Basketbälle und Trainingsutensilien. Wofür das ganze Equipment benötigt wurde, erfahrt ihr nachfolgend.

Im Rahmen der Projektreihe „Rollstuhlbasketball macht Schule – Bewegung verbindet“ bekam eine 3. und eine 4. Klasse der Grundschule exklusive Einblicke in die Welt der Inklusion. Alles begann im Klassenzimmer, nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch schon los, die Kids hatten die Möglichkeit das Schulhaus im Alltagsrollstuhl zu erkunden und so erste Erfahrungen aus einer neuen Perspektive zu sammeln. Dabei wurden Fragen wie: „Wie mach ein Rollstuhlfahrer eigentlich Türen auf?“, direkt anhand eines praktischen Selbstversuchs anschaulich dargestellt und beantwortet. Durch das Schulhaus führte die Erkundungstür auf direktem Wege in die Spothallte. Hier warteten weitere, aber komplett andere Rollstühle auf die Kinder. Eigens für das Projekt angeschaffte Sportrollis, quasi die Fußballschuhe unter den Rollstühlen. Mit diesen flitzten die Kinder lachend und freudestrahlend durch die Halle um erste Erfahrungen im Rollstuhlbasketball, der wohl inklusivsten Sportart der Welt zu sammeln. Übungen zum Fahren, Passen, Fangen und Werfen standen auf dem Programm. Highlight war sicher das Sportspiel zum Abschluss der Projekteinheit.

„Alle Kids waren begeistert, haben aufmerksam zugehört und aktiv neue Erfahrungen gesammelt. Es war toll zu sehen wie schnell sie sich mit der „Hürde“ Rollstuhl angefreundet habe. Am Ende war der Rollstuhl einfach Teil des Projekts, aber kein Fremdkörper oder komischer Gegenstand mehr“, so Projektleiter Dagmar van Hinte.