Ein Schuljahr voller Begegnungen, Perspektivwechsel und sportlicher Erlebnisse liegt hinter uns. Mit dem Projekt „Rollstuhlbasketball macht Schule – Bewegung verbindet“ war der RSV Bayreuth im Schuljahr 2024/2025 an über 20 Schulen in ganz Bayern aktiv – und durfte dabei mit rund 2.000 Kindern und Jugendlichen über das Thema Inklusion sprechen, lachen, lernen und natürlich: spielen.
Was als sportliches Mitmachprojekt beginnt, entwickelt sich für viele Beteiligte schnell zu einem tiefgreifenden Erlebnis. Das Projekt ist dreiteilig aufgebaut und ermöglicht so einen ganzheitlichen Zugang:
- In der Theorieeinheit wird offen über Barrieren, Inklusion und die Realität von Menschen mit Behinderung gesprochen – ehrlich, alltagsnah und auf Augenhöhe.
- Im Alltagsmodul verwandeln sich Schulflure in Hindernisparcours. Die Schülerinnen und Schüler lernen Barrieren kennen, wo sie vorher keine gesehen haben – ein Perspektivwechsel, der oft lange nachwirkt.
- Und beim Rollstuhlbasketball schließlich wird es sportlich: Teamgeist, Spaß, Fairness – und das alles unabhängig von körperlichen Voraussetzungen. Der Rollstuhl wird dabei nicht als Einschränkung erlebt, sondern als Sportgerät, das alle gemeinsam nutzen.
„Wir möchten nicht nur über Inklusion reden – wir wollen sie spürbar machen,“ erklärt Dagmar van Hinte, Projektleiterin des RSV Bayreuth.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Einige Schüler*innen zeigten so großes Interesse, dass sie sich auch außerhalb des Schulprojekts weiter engagieren wollten. In der inklusiven Trainingsgruppe „Rolli Bears“ fanden sie einen Platz zum Dabeibleiben, Mitmachen und Wachsen – ein starkes Zeichen für die Nachhaltigkeit des Projekts.
Der RSV Bayreuth bedankt sich bei allen Schulen, Lehrkräften, Unterstützenden und vor allem bei den vielen engagierten Jugendlichen für ein Schuljahr voller Vertrauen, Offenheit und gemeinsamer Bewegung.
Wir freuen uns auf das Schuljahr 2025/2026 – und auf alle, die (wieder) mit uns durchstarten wollen.