RSV x Trier

Müdigkeit macht sich bemerkbar in Trier

Am heutigen Auswärtsspieltag mussten wir uns bei den Doneck Dolphins Trier mit 79:58 geschlagen geben. Nach dem intensiven Spiel am Vortag war die Müdigkeit sowohl körperlich als auch mental leider präsenter als erhofft. Dennoch haben wir uns der Herausforderung gestellt und bis zum Schluss versucht alles zu geben.

Im ersten Viertel hielten wir gut dagegen und verteidigten engagiert. Offensiv fanden wir jedoch nicht richtig in unseren Rhythmus und ließen einige gute Möglichkeiten liegen. So endete der Auftakt aus unserer Sicht mit 9:14.

Im zweiten Viertel übernahm Trier zunehmend die Kontrolle. Die Gastgeber spielten ihre Angriffe geduldig aus, fanden gute Abschlüsse und nutzten unsere Unsauberkeiten konsequent. Wir hatten in dieser Phase Schwierigkeiten, defensiv Zugriff zu bekommen und offensiv klare Lösungen zu finden. Das Viertel ging mit 22:11 an Trier, sodass der Rückstand zur Halbzeit deutlich anwuchs.

Im dritten Viertel setzte sich dieses Bild zunächst fort. Trier blieb spielbestimmend, traf wichtige Würfe und baute den Vorsprung weiter aus. Uns fehlte in dieser Phase etwas die Energie, um den Rhythmus der Gastgeber zu durchbrechen. Mit 27:14 ging auch dieser Abschnitt an Trier.

Im Schlussabschnitt nutzten die Trierer die Gelegenheit, ihren Kader breiter einzusetzen und Spielminuten zu verteilen. Hierauf reagierten wir mit klareren Abläufen. Endlich suchten wir verstärkt den Weg zum Korb und punkteten so auch häufiger am Brett. Das vierte Viertel entschieden wir mit 24:16 für uns – ein kleiner, aber wichtiger positiver Abschluss eines insgesamt schwierigen Tages.

Es war ein anspruchsvolles Spiel, vor allem mental. Trotzdem wissen wir, woran wir weiter arbeiten müssen. Wir erkennen, was bereits gut funktioniert und wo wir noch konsequenter werden müssen – insbesondere in Sachen Entscheidungsfindung, Rhythmus im Angriff und Konstanz über 40 Minuten.

Ausblick:
Bereits nächste Woche, am Samstag, 21. Februar, steht das nächste Heimspiel in der Oberfrankenhalle an. Mit den Thuringia Bulls erwartet uns erneut ein Top-Team der Liga. Wir wollen die Partie nutzen, um uns weiter an das hohe Tempo zu gewöhnen, mehr Bewegung in unser Spiel zu bringen und als Mannschaft weiter zusammenzuwachsen.

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