Patenschaft Förderzentrum Bayreuth

Gemeinsam fuer Vielfalt: Patenschaft mit der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Ein besonderer Tag führte uns am Donnerstag, den 26. März 2026, an die Dietrich-Bonhoeffer-Schule – und schnell wurde klar: Dieser Tag war weit mehr als ein gewöhnlicher Schulbesuch. Im Rahmen des Frühlingsfests der Schule durften wir Teil eines bedeutenden Moments sein: der offiziellen Übergabe des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Für uns war dieser Anlass gleich doppelt besonders, denn wir dürfen ab sofort die Patenschaft für die Schule übernehmen. Eine Aufgabe, die uns mit großer Freude und auch mit Stolz erfüllt.

Der erste Kontakt zur Schule liegt bereits etwas zurück – und begann mit einer besonders sympathischen Anfrage per E-Mail, ob wir uns eine Patenschaft vorstellen könnten. Schon damals fühlten wir uns geehrt. Beim darauffolgenden persönlichen Kennenlernen wurde schnell deutlich, wie gut die Werte der Schule und die Ziele unseres Projekts zusammenpassen. Als sonderpädagogisches Förderzentrum verfolgt die Schule einen eigenen, wertvollen Ansatz im Umgang mit Vielfalt, Individualität und Förderung – und genau hier konnten wir viele gemeinsame Schnittstellen entdecken.

Das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ steht für ein aktives Eintreten gegen Diskriminierung und für ein respektvolles Miteinander im Schulalltag. Schulen verpflichten sich dabei, Projekte und Initiativen umzusetzen, die genau diese Werte fördern. Als Pate begleiten wir die Schule künftig auf diesem Weg, bringen eigene Impulse ein und unterstützen mit gemeinsamen Aktionen und Projekten.

Bereits vor der offiziellen Patenschaft durften wir an zwei Terminen aktiv mit der Schule zusammenarbeiten. In einem ersten Projekt führten wir mit verschiedenen Klassen – darunter eine 5., 7. sowie 8./9. Klasse – einen Theorie-Workshop sowie erste praktische Erfahrungen im Alltagsrollstuhl durch. Die Schülerinnen und Schüler waren hervorragend vorbereitet, stellten interessierte Fragen und begegneten dem Thema mit großer Offenheit.

Beim zweiten Termin folgte dann das sportliche Highlight: In der Sporthalle konnten die Klassen gemeinsam aktiv werden und Rollstuhlbasketball hautnah erleben. Dabei wurde schnell deutlich, worum es wirklich geht: Barrieren abbauen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Spaß an Bewegung haben. Alle waren mit vollem Einsatz dabei – inklusiv, respektvoll und mit großer Begeisterung.

Genau diese Erlebnisse spiegeln das wider, wofür sowohl die Schule als auch unser Projekt stehen: Offenheit, Zusammenhalt und gelebte Inklusion.

Projektleiterin Dagmar van Hinte beschreibt die Zusammenarbeit so: „Diese Schule lebt genau das, wofür wir mit unserem Projekt stehen. Vom ersten Moment an war spürbar, wie viel Wert hier auf Respekt, Individualität und echtes Miteinander gelegt wird. Die Patenschaft ist für uns nicht nur eine Auszeichnung, sondern eine Herzensangelegenheit.“

Im Anschluss bot sich noch die Möglichkeit für gemeinsame Fotos – ein schöner Moment, der die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler nach den ersten Projekterfahrungen noch einmal sichtbar machte.

Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit und darauf, gemeinsam mit der Dietrich-Bonhoeffer-Schule weitere Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Ein herzliches Dankeschön für das Vertrauen – wir sind gerne Teil dieses besonderen Weges.

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