Am Dienstag, den 9. Juni, durften wir gemeinsam mit dem BVS Bayern an der Grundschule Bayreuth-Lerchenbühl zu Gast sein. Zwei vierte Klassen erhielten dabei die Gelegenheit, die Welt des Rollstuhlbasketballs kennenzulernen und einen ganz besonderen Perspektivwechsel zu erleben.
Gerade in diesem Alter begegnen Kinder neuen Erfahrungen oft mit einer Mischung aus Neugier, Aufregung und Mut. Genau das war auch in Lerchenbühl zu spüren. Kaum standen die Sportrollstühle bereit, wollten die Schülerinnen und Schüler wissen, wie sie funktionieren, wie sie sich fahren lassen und wie es sich anfühlt, Sport aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben.
Schnell entwickelte sich eine tolle Dynamik in den Gruppen. Die Kinder motivierten sich gegenseitig, unterstützten einander und freuten sich gemeinsam über jeden kleinen Fortschritt. Dabei rückte schnell in den Hintergrund, dass es eigentlich um eine neue und ungewohnte Erfahrung ging. Stattdessen standen Spaß, Bewegung und das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt.
Besonders beeindruckend war die Offenheit, mit der sich die Schülerinnen und Schüler auf das Thema Inklusion einließen. Fragen wurden gestellt, Erfahrungen gesammelt und ganz nebenbei wurde deutlich, dass Unterschiede kein Hindernis sein müssen, sondern das gemeinsame Miteinander bereichern können.
Projektleiterin Dagmar van Hinte blickte zufrieden auf den Projekttag zurück:
„Bei Grundschulkindern merkt man immer wieder, wie selbstverständlich sie neue Perspektiven annehmen. Sie probieren aus, stellen Fragen und begegnen anderen Menschen mit einer beeindruckenden Offenheit. Wir hoffen, dass die Erfahrungen aus diesem Projekttag noch lange in Erinnerung bleiben und die Kinder etwas davon auf ihrem weiteren Weg mitnehmen – nicht nur für den Sportunterricht, sondern vor allem für das tägliche Miteinander.“
Ermöglicht wurde der Projekttag durch die Unterstützung des BVS Bayern, mit dem wir unsere Schulprojekte regelmäßig gemeinsam umsetzen.
Wir bedanken uns herzlich bei der Grundschule Bayreuth-Lerchenbühl für die Einladung und freuen uns, dass wir gemeinsam einen weiteren Beitrag zu mehr Verständnis, Respekt und gelebter Inklusion leisten durften.